Ich bin Sylvia und wurde im Mai 1976 in Sande
geboren, bin im Landkreis Aurich aufgewachsen, zur Schule gegangen und seid
Anfang 1995 wohne ich in Berlin.
Ich habe insgesamt noch 6 Geschwister, von denen zwei Brüder verstorben sind.
Mein Bruder Stephan ist im Oktober 1993 an einem Anfall gestorben, den er durch
seine Behinderung mit dem offenen Rücken bekommen hat und mein Bruder Holger ist
im September 2000
bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.
Meine Geschwister sind nicht alle von der selben Mutter und sind trotzdem alle
meine Geschwister;-)
Der Grund ist einfach der, ich wurde als Kleinkind von meiner jetzigen Mutter
adoptiert,
die für mich schon immer meine Mutter ist und es auch bleibt.
Meine Geschwister Marion, Ilona, Tanja und Holger sind von unserer leiblichen
Mutter,
die nicht mehr gemacht hat als uns auf die Welt zu bringen.
Da wir alle in andere Familien untergebracht wurden, habe ich lange gesucht,
bis ich meine leiblichen Geschwister gefunden habe.
Mit Tanja war ich aber nur für sehr kurze Zeit im Kontakt und mit Holger wollte
ich gerade Kontakt aufnehmen,
als ich dann von seinem Unfall erfuhr.
Zu Ilona habe ich den Kontakt inzwischen abgebrochen, da sie es nötig hat, ihre
Geschwister zu belügen.
Mit Marion telefoniere oder schreibe ich mir hin und wieder mal.
Sven sehe ich auch regelmäßig einmal im Jahr, wenn ich zu Weihnachten für ein
paar Tage bei meiner Mutter bin.
Hier in Berlin habe erst meine Ausbildung zur Zierpflanzengärtnerin gemacht, war
anschließend arbeitslos und habe das Angebot vom Sozialamt wahrgenommen, so eine
Art Minijobs anzunehmen.
Im Jahr 2000 hatte ich eine große OP, durch die ich lange arbeitsunfähig war.
danach konnte ich erst nur im geschützten Rahmen arbeiten.
Das war mir jedenfalls lieber als arbeitslos zu sein und so fing ich die Arbeit
in einer
Werkstatt für Behinderte Menschen an, wo ich bis 2005 gearbeitet hatte.
Anfang 2004 wollte ich etwas mehr aus meinem Wissen machen und habe mich im März
2004 dazu entschlossen,
dass Fernstudium zur PC Service Technikerin zu machen,
welches ich im Juni 2005 mit der Note 1 in der Prüfung beendet habe.
Im Frühjahr 2005 habe ich angefangen, nebenbei PC Service anzubieten.
Seid Anfang 2007 mache ich ein weiteres Fernstudium,
zu dem es auf der Seite "Studium" weitere Infos gibt
Natürlich habe ich auch Hobbies und Interessen den ich nachgehe.
Was in meinem Leben nicht mehr wegzudenken ist, ist die Musik und die PC
Technik,
die ich nun ja auch zu meinem Beruf gemacht habe.
Seid ein paar Jahren singe ich in der Gospelband Abraxas und auch Zuhause höre
ich viel Musik,
wo ich dann oft einfach mitsinge.
Musik hören und da mitsingen mache ich meistens einfach nebenbei, oft bin ich
noch mit anderen Dingen beschäftigt.
Es macht mir eben Spaß, kreative Dinge zu tun, also mit solchen Arbeiten wie
Malen und Basteln kann ich auch ganz schnell etliche Stunden verbringen.
Ich gehe auch ganz gerne mal schwimmen oder treffe mich mit Freunden.
Vom Typ her bin ich ein kontaktfreudiger, unternehmungslustiger und fröhlicher
Mensch und bin für vieles zu haben.
Wenn Ihr nun durch meine Homepage stöbert
und auch die Dinge lest, die nicht so besondern schön sind tut mir einfach einen
riesen Gefallen.
Denn wenn ich eins Überhaupt nicht mag, ist Mitleid.
Das mochte ich noch nie und das werde ich auch nie mögen.
Ich stehe mit beiden Beinen im Leben, habe bisher schon wirklich sehr viel auf
die Beine gestellt,
worüber ich mich freue.
Aber es ist nichts grauenvoller, als wenn ich irgendjemanden z.B. von meiner
Erkrankung erzähle
und dann z.B. zu hören bekomme:
"Du Arme, Du bist ja noch so jung, dass tut mir ja so leid"
Natürlich bin ich noch jung, habe auch noch so einige Ziele und gerade deshalb
reagiere ich auf solche Sprüche
so ziemlich allergisch.
Denn würde ich mich nun hinsetzen und nur rumjammern, wie krank ich doch bin und
wie schlecht es mir doch geht,
dann geht es mir wirklich schlecht und erst dann bin ich auch wirklich schwer
krank.
Und das mit 31 Jahren?
Das muss ich nicht haben!
Da mache ich mir doch viel lieber die andere Möglichkeit zu Nutze, dass ich aus
allem das Beste mache
und meinen Zielen solange nachgehe, bis ich sie irgendwann erreicht habe,
denn so fahre ich immer noch am Besten.
Leute die mich schon genauer kennen, es wissen und gelernt haben, damit
umzugehen sehen mich zum
größten Teil aus dem Grund auch als Vorbild an.
Das finde ich auch vollkommen ok.
Denn ich berichte nicht von vielen auch weniger schönen Dingen,
um zu erzählen, was ich alles habe, sondern um zu zeigen, dass man trotz alle
dem
sehr gut leben kann, wenn man es will.
Mein Motto ist:
Damit das Mögliche
entsteht,
muss das Unmögliche versucht werden!
und
Wer Kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft, der hat schon verloren!